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Masterplan

Übergabe Masterplan des Clusters Kunststoffe und Chemie Brandenburg, IndustrieKonferenz 2014

Der Masterplan des Clusters Kunststoffe und Chemie beinhaltet messbare strategische Entwicklungsziele des Clusters und gibt eine von allen Akteuren gemeinsam getragenen Strategie vor, die es der Kunststoff- und Chemiebranche in Brandenburg ermöglicht, erreichte Marktpositionen zu sichern und weiter auszubauen.

Das Cluster Kunststoffe und Chemie strebt mit seiner Fokussierung auf drei fachspezifische Handlungsfelder und drei Handlungsfelder branchenorientierter Querschnittsthemen eine Bündelung der zur Verfügung stehenden Ressourcen auf Themengebiete an, die für die Wettbewerbs- und Zukunfts-fähigkeit des Cluster besonders relevant sind. Mit zusätzlicher Wertschöpfung der Kunststoff- und Chemiebranche treiben sie das Cluster auch in Zukunft weiter voran. Daneben werden weitere wachstums- und innovationsrelevante Themen der Bestandsentwicklung aufgegriffen und unterstützt.

Mit den drei Handlungsfeldern „Biobasierte Spezialitätenchemie“, „Biopolymere“ und „Leichtbau/Verbundwerkstoffe“ bildet die Nachhaltigkeit einen Schwerpunkt des Masterplans. in diesen Feldern ist mit einer deutlichen Ausweitung der Wertschöpfung zu rechnen, deren potenzielle Anteile es für Brandenburg zu sichern gilt. Hier sind Kompetenzen aufzubauen, Vernetzung zu intensivieren und Rahmenbedingungen vorteilhaft auszugestalten.

Der Fokus der Handlungsfelder „Standorte für Kunststoffe und Chemie“, „Logistik für Kunststoffe und Chemie“ und „Fachkräfte für Kunststoffe und Chemie“ liegt zum einen auf den Rahmenbedingungen und zum anderen auf der Sicherstellung der Arbeitsfähigkeit durch bedarfsgerechte Infrastruktur und das Bilden, Halten und Gewinnen von Fachkräften mit mathematisch-technischen und naturwissenschaftlichen Kompetenzen. Parallel hierzu wird mit integrativen Themen dem zunehmend wichtiger werdenden Thema der Internationalisierung Rechnung getragen. Es werden Cross-Cluster-Schnittstellen identifiziert, die durch eine clusterübergreifende Zusammenarbeit zu einer stringenten, zukunftsrobusten Weiterentwicklung des Clusters und seiner Akteure beitragen sollen. Es werden speziell an den Bedarfen von KMU ausgerichtete Themen benannt, die entlang der Wertschöpfungskette(n) für zusätzliche Wertschöpfung sorgen sollen.

In diesen sechs Handlungssträngen und parallelen Integrativthemen werden konzentrierte, zielgerichtete Maßnahmen als Antworten auf die zukünftigen Herausforderungen geboten, damit das Cluster Kunststoffe und Chemie seine starke Position innerhalb der Industrie in Brandenburg behaupten kann.
Die weitere Entwicklung bleibt offen für Veränderungen am Markt und in Technologien - auch außerhalb der hier gesetzten Handlungsfelder und für Themen außerhalb der dargestellten Themengebiete.

Der Masterplan ist ein lebendiges Dokument, das fortgeschrieben wird.

Im Rahmen der IndustrieKonferenz Brandenburg 2014 am 19. Juni 2014 in Cottbus wurde der Masterplan an Herrn Ministerpräsidenten Woidke und Herrn Wirtschaftsminister Christoffers durch den Clustersprecher Dr. Karl Heinz Tebel (BASF Schwarzheide GmbH) übergeben.