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10.07.2018

Fraunhofer IAP: Kunststoffe mit biologischen Eigenschaften

Durch Kombination von Kunststoffen mit Biobausteinen wie Peptiden, Enzymen oder Zuckermolekülen wollen ForscherInnen des Fraunhofer IAP und der BTU Cottbus-Senftenberg Polymermaterialien mit neuen Eigenschaften für verschiedenste Anwendungen entwickeln.

In einer gemeinsamen Projektgruppe soll vor allem die technisch-industrielle Produktion ermöglicht werden. Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg unterstützt das Projekt mit 2,5 Millionen Euro. Die Laufzeit beträgt fünf Jahre.

Fraunhofer IAP und BTU Cottbus-Senftenberg bündeln Kompetenzen

Mit dem Verarbeitungstechnikum für Biopolymere auf dem BASF-Gelände in Schwarzheide, das das Fraunhofer IAP unter Leitung von Thomas Büsse seit 2013 in direkter Nachbarschaft zum Campus Senftenberg betreibt, sind nicht nur perfekte örtliche Voraussetzungen gegeben. Die Expertise, die das Fraunhofer IAP im Bereich der Integration biologischer und physikalisch-chemischer Materialfunktionen im Rahmen eines Fraunhofer-Leistungszentrums bereits gesammelt hat, soll durch die Kompetenzen von Prof. Dr. Klaus-Peter Stahmann in der Enzymherstellung, Prof. Dr. Katrin Scheibner auf dem Gebiet der Peroxygenasen und Prof. Dr. Katrin Salchert in der Biofunktionalisierung von Oberflächen ergänzt werden.

Als Bindeglied beider Institutionen und auch als kommissarischer Leiter der Projektgruppe fungiert Prof. Dr. Johannes Ganster, der am Fraunhofer IAP den Forschungsbereich Biopolymere leitet und zudem an der BTU die gemeinsam berufene Professur Biopolymere und Kunststoffverarbeitung innehat.

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